5 Zeichen, dass Ihre Webseite Sie Kunden kostet
Fünf Warnsignale, die zeigen, dass die eigene Seite nicht mehr verkauft. Und was sich heute noch dagegen tun lässt.

Es gibt einen Moment, in dem eine Webseite vom Aushängeschild zum Problem wird. Er kündigt sich nicht an, niemand schickt eine Warnung, und im Betrieb merkt man es zuletzt. Die Anfragen werden weniger, das Telefon bleibt stiller, und irgendwann fragt man sich, ob die Flaute am Markt liegt oder am eigenen Auftritt. In den meisten Fällen ist die Antwort unbequem: Die Seite arbeitet längst gegen das Unternehmen. Wer die Warnzeichen kennt, kann gegensteuern, bevor es teuer wird.
—Das erste Zeichen: Auf dem Handy wird es mühsam
Mehr als sieben von zehn Besuchern öffnen eine Unternehmensseite heute auf dem Smartphone, oft unterwegs, oft mit einer ganz konkreten Absicht. Sie wollen eine Öffnungszeit wissen, eine Nummer finden, einen Preis vergleichen. Wenn diese Menschen erst mit zwei Fingern zoomen müssen, um einen Menüpunkt zu treffen, oder wenn Texte über den Bildschirmrand hinauslaufen, dann tun sie das, was jeder tut: Sie tippen auf den Zurück-Pfeil und rufen beim nächsten Anbieter an. Der Verlust taucht in keiner Statistik auf, denn diese Kunden hinterlassen keine Spur. Sie waren nur drei Sekunden da.
Der Test dafür kostet nichts. Nehmen Sie Ihr eigenes Handy, öffnen Sie Ihre Seite und versuchen Sie, innerhalb von zehn Sekunden Ihre Telefonnummer zu finden und anzutippen. Wenn Sie dabei ins Stocken geraten, geht es Ihren Kunden genauso.
—Das zweite Zeichen: Die Seite lädt und lädt
Ladezeit klingt nach einem Thema für Techniker, ist aber ein Umsatzfaktor. Untersuchungen von Google zeigen seit Jahren dasselbe Bild: Mit jeder zusätzlichen Sekunde, die eine Seite zum Aufbauen braucht, springt ein spürbarer Teil der Besucher ab. Wer vier oder fünf Sekunden auf einen weißen Bildschirm starrt, unterstellt dem Unternehmen dahinter unbewusst dieselbe Trägheit. Das ist unfair, aber es passiert in jedem einzelnen Besuch.
Die Ursachen sind fast immer dieselben: riesige Fotos, die nie fürs Web verkleinert wurden, veraltete Baukastensysteme und Plugins, die sich über Jahre angesammelt haben. Das Gute daran: All das lässt sich beheben, und der Effekt ist sofort messbar.
—Das dritte Zeichen: Niemand weiß, was er tun soll
Eine Webseite hat genau eine Aufgabe. Sie soll aus einem Besucher eine Anfrage machen. Erstaunlich viele Seiten beantworten aber die entscheidende Frage nicht: Was soll ich jetzt tun? Anrufen? Ein Formular ausfüllen? Eine Mail schreiben? Vorbeikommen? Wenn der Besucher erst suchen muss, wie er Kontakt aufnehmen kann, nimmt er ihn nicht auf.
Gute Seiten führen. Auf jeder Unterseite gibt es einen klar erkennbaren nächsten Schritt, meist einen gut sichtbaren Button, der genau sagt, was passiert. Das wirkt banal, entscheidet aber am Ende darüber, ob aus hundert Besuchern eine Anfrage wird oder zehn.
—Das vierte Zeichen: Google kennt Sie nicht
Machen Sie zwei Suchen. Erst nach Ihrem Firmennamen: Hier sollten Sie unangefochten auf dem ersten Platz stehen, mit Webseite, Unternehmensprofil und Bewertungen. Dann nach Ihrer Leistung plus Ihrem Ort, so wie ein Kunde suchen würde, der Sie noch nicht kennt. Wenn Sie auf beiden Wegen nicht auftauchen, existieren Sie für einen großen Teil Ihrer möglichen Kunden schlicht nicht. Die suchen nämlich genau so, finden die Konkurrenz und rufen dort an. Jeden Tag.
Sichtbarkeit bei Google ist kein Zufall und keine Zauberei. Sie ist das Ergebnis einer technisch sauberen Seite, klarer Texte und eines gepflegten Unternehmensprofils. Alles drei lässt sich herstellen.
—Das fünfte Zeichen: Sie verschicken den Link nicht gern
Der ehrlichste Test kommt zum Schluss, und er braucht keine Technik. Stellen Sie sich vor, ein wichtiger Neukunde bittet Sie am Telefon um Ihre Webadresse. Zögern Sie? Schieben Sie ein entschuldigendes "die Seite ist schon etwas älter" hinterher? Dann wissen Sie eigentlich schon Bescheid. Wenn der eigene Chef sich für die Seite schämt, kann sie beim Kunden kein Vertrauen aufbauen.
—Was Sie jetzt tun können
Gehen Sie die fünf Punkte einmal ehrlich durch, am besten heute noch und am eigenen Handy. Messen Sie die Ladezeit, suchen Sie den Weg zum Kontakt, googeln Sie sich selbst. Meistens zeigt sich schnell, wo es hakt. Manches lässt sich sofort verbessern, etwa zu große Bilder oder eine versteckte Telefonnummer. Anderes braucht einen Neuanfang.
Genau dafür sind wir da. Wir bauen Webseiten, bei denen keiner dieser fünf Punkte je zum Problem wird, mit festen Paketen und klaren Preisen.
